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Erzählcafé: Flucht und Vertreibung im böhmischen Grenzland

Die Gemeinde Paulusbrunn wurde nach dem Münchner Abkommen dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Tachau. Hier lebten überwiegend Menschen deutscher Nationalität, von denen aufgrund der Nähe zu Bärnau, das sich auf die Herstellung von Knöpfen spezialisiert hatte, viele tagtäglich über die Grenze pendelten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben und der Ort in den 1950er Jahren geräumt und abgetragen. Heute erinnern nur der Friedhof und das Böttgerdenkmal an die bewegte Geschichte dieses Dorfes. Herr Christoph initiierte das Projekt „Historischer Pfad Paulusbrunn“, das zum Ziel hat, unter dem Motto „Vergeben, ja – Vergessen, nein“ ein Stück deutsch-tschechischer Geschichte sichtbar, greifbar und erlebbar zu machen. Er führte Interviews mit noch lebenden Zeitzeugen und Grenzpolizisten auf beiden Seiten und recherchierte in Archiven nach Unterlagen zur Geschichte vor und nach 1945 entlang der böhmischen Grenze. In diesem Erzählcafé berichtet Herr Christoph von den Erinnerungen der Zeitzeugen und es werden auch etliche Fotos vor und nach der Zeit der Vertreibung gezeigt. Kommen Sie zum Zuhören und gerne auch zum Miterzählen Ihrer eigenen Erinnerungen.


Status: Keine Anmeldung möglich

Kursnr.: VK559-0524

Beginn: Di., 28.05.2024, 15:00 - 16:00 Uhr

Dauer: 1

Kursort: Saal (2. OG)

Gebühr: 0,00 € (inkl. gesetzl. MwSt.)


Termine zum dieser Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
28.05.2024
Uhrzeit:
15:00 - 16:00 Uhr
Wo:
Herrmannstraße 6, Saal (2. OG)



Info:

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